Nikolaus Moser und Johannes Hirsch übernehmen
den Vorsitz der Traditionsweingüter
Winzer-Cuvée bei den ÖTW
Mehr
als ein Jahrzehnt hat Gerald Malat an der Spitze der ÖTW fruchtbare
Arbeit geleistet. Unter seinem Einsatz haben sich die Traditionsweingüter Österreich
als führende Winzervereinigung etabliert. Was für einen
hervorragenden Wein gilt, kann man auch zum scheidenden Obmann
sagen: gereift, nicht gealtert. Malat hat den Boden bereitet für
einen Generationswechsel in Spitzenlage: Nun liegt es am neuen
Obmann-Duo Nikolaus Moser (im Bild rechts) und Johannes Hirsch
(rechts), die Traditionsweingüter
weiter auszubauen.
Die beiden Vertreter der neuen Winzergeneration
haben sich große Ziele gesetzt. Ein ernstes und erstes Anliegen
sind die Lagen, die noch viel zu wenig im Bewusstsein der Österreicher
verwurzelt sind. Die ÖTW-Betriebe verfügen größtenteils über
erstklassiges Terroir, über zahlreiche Rieden in Toplagen
vom Kamptaler Heiligenstein bis zum Kremstaler Silberbühel.
Die Fortbildung der WeinproduzentInnen liegt dem
Obmann-Duo am nologischen Herzen: Österreichs WeinmacherInnen
sollen technisch up to date sein, und die Hohe Schule der Vermarktung
und des Vertriebs beherrschen. Selbstverständlich sollen auch
Nicht-Mitglieder in den Genuss der Fortbildungsmaßnahmen
der Traditionsweingüter Ö sterreich kommen.
Gespräche, Events und Veranstaltungen stehen
im Zeichen einer verstärkten Kooperation mit anderen renommierten
Qualitätswinzerverbänden. Der Umstand, dass Nikolaus
Moser niederösterreichischer und zugleich burgenländischer
Winzer ist, wird diesen Ambitionen sicher förderlich sein.
Denn eine bessere Vernetzung der heimischen Top-WinzerInnen wird
gewiss dazu beitragen, dass Österreich auf dem internationalen
Markt als Weinnation ersten Ranges wahrgenommen wird.
Gemeinsam, statt einsam, lautet das Motto der beiden
innovativen Winzer, die sich ihrer wichtigen Aufgabe bewusst sind.
Wie gereift ihre Verantwortung gegenüber dem gesamten Weinbau-Sektor
ist, kann man dem ehrgeizigen Ziel der beiden entnehmen: Weine
aus Österreich sollen weltweit in aller Munde sein. An Erfahrung
zur Umsetzung ihrer weit reichenden Projekte mangelt es den beiden
Top-Winzern nicht. Beiden gemeinsam ist das versierte Spiel, das
den Bogen zwischen Tradition und Moderne spannt.
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